3 Tage sind es noch bis zum neuen Jahr. Jetzt kommt die Zeit in der man sich Gedanken über das letzte Jahr macht.... Was hab ich gemacht? Was hab ich gelernt? Was hatte ich vor? Was hab ich erreicht? Was hätte besser laufen können.. und was war besonders schön..
Letztes Jahr hab ich Neujahr alleine gefeiert. Um 12 Uhr saß ich mit Jesus auf meinem Dach, hab das Feuerwerk angeschaut (bis man vor lauter Qualm nichts mehr sehen konnte) und ihm gesagt was ich mir fürs nächste Jahr wünsche.
Mein größter Wunsch war ihn besser kennen zu lernen.
Nach meinem nun ersten geistlichen Lebensjahr fasse ich zusammen:
-Gott ist größer, schöner und beeindruckender als ich es jeh gedacht hätte.
-Dinge die in der Bibel stehen sind wirklich wahr! Und lassen sich tatsächlich in unserem Alltag anwenden.
-Am ganzen "Gott is lebendig" Ding is doch was dran.
- Es sind nicht alle Christen scheinheilig.
- Christen sind gar nicht so "passiv", geben alles ab... sie können auch selber denken. :)
Ich habe selbstlose und mutige Kömpfer für Gottes Reich kennengelernt.
An den abgefahrensten Aktionen teilgenommen, die Leute an Gott erinnern sollen.
Wie Gottes liebe so genug sein kann, dass nichts wichtiger scheint als für ihn den ganzen Sommer durch die Stadt zu ziehen.
Laute, geschickte, wortgewandte und kreative Christen.
Leider musste ich auch erleben das es Christen gibt die sich selbst einem so grossen Druck aussetzen Gott zu gefallen und alles richtig machen wollen, dass sie vergessen das wir nicht aus eigene Kraft in Gottes Reich sind.
Gesetzlichkeit, Selbstgerechtigkeit und Gottesfurcht sind da irgendwie eng verknüpft.
Wie auch immer, Gott hat so viele Gaben an uns vergeben und es war beeindruckend sie in Aktion zu erleben.
Ich habe nicht nur miterlebt, wie Gottes Reich gebaut wurde, sondern wurde auch ein Einwohner dieses Reiches hier auf der Welt.
In der Welt vergleicht man christliche Gemeinden mit Vereinen oder Clubs und sagt den Christen nach, dass sie das bräuchten um nicht alleine zu sein, so wie es jeder braucht "einer Sache" anzugehören.
Der Unterschied...
Wir können Gottes reich mitbauen. Da es aber "Gottes" Reich ist. Gehört es Gott und er ist der Grundstein auf dem es steht. DAS ist der Unterschied. Gott verändert unsere Herzen in seinem Reich. Denn wer zu seiner Welt gehört, hat eine lebendige Beziehung zu ihm. Sie ist sogar so lebendig, dass er in uns ist. Mit uns denkt. Mit uns fühlt und uns ganz und gar verändert.
Im letzten Jahr wurde ich bekehrt, getauft, aufgenommen, gelehrt, vom heiligen Geist umgehaun, unzählige Male geheilt. Gott hat mir unglaubliche Dinge gezeigt, mir Offenbarungen geschenkt und mir auf verschiedene Arten seine unendlich große Liebe gezeigt.
Ich wurde vor einem Jahr neu geboren und wachse unter Gottes Händen in seiner neuen Welt.
Das fühlt sich sehr gut an. -Danke
Ich freue mich auf das neue Jahr!
Sonntag, 28. Dezember 2008
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